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Ach Mensch Rosinchen…

Schon wieder ein Verlust auf dem Lünhübel. Ein Sonnenscheinchen warst du, Rosilein. Und nein, ich versuche nicht zu schimpfen. Weil… ja, weil du dich ja auch nicht an unsere 6 Monatsabsprache gehalten hast… !
Nein, ich schimpfe nicht! (Mit den Nächsten machen wir das schriftlich!!!)
Stattdessen sind wir dankbar.
Dankbar, dass du zu uns kommen durftest, dankbar, dass du uns mit deinem strahlenden, sanften Wesen jeden Tag erhellt hast,
dankbar, dass du all die Untersuchungen und all das „Versorgen“ deiner Wehwehchen mit guter Laune mitgemacht hast,
dankbar, dass wir dich auf deinem letzten Wegstück begleiten durften.
Denn du hast auf uns gewartet. Erst als wir alle drei bei dir waren, hast du dich auf den Weg gemacht und bist langsam eingeschlafen, dein Atem wurde ruhiger und es wirkte fast, als würdest du lächeln, als du gingst.
So, wie du gelächelt hast, als du kamst. Und damit machst du es mal wieder irgendwie rund, Rosilein.
Ich (Anne) konnte fast nicht weinen, weil du es uns so leicht gemacht hast und wir diese Entscheidung nicht für dich treffen mussten, wie für all die Anderen.
Du wirktest zufrieden… Klingt seltsam.
Schon als wir dich vom Transporter abholten, hast du uns durch deine zugegeben wuchtige Erscheinung und deine Zielstrebigkeit (Pipi, viel! Gulli? Ahhhhh…) amüsiert. Als wir auf dem Lünhübel ankamen, warst du direkt einfach da. Gingst voran, hier nochmal schnüffeln, da nochmal ein Geschäft, rein ins Haus, ab ins Bett. Fertig. Rosi (zu der Zeit noch Agathe) wohnt jetzt hier.
Du warst quasi die alte, freundliche Dame, die zum Tee gekommen ist, immer gefragt hat, ob sie irgendwas helfen kann, die mit sittsam gerichteten Rock dekorativ auf der Couch sitzt und Pläuschchen hält.
Was haben wir geflucht (schmunzelnd), wenn du dich im Gegensatz dazu als Türstopper versucht hast.
Eine Tür mit Rosi dahinter aufzuschieben, war schier unmöglich!
Es ist nicht fair, Rosi… Wir hätten uns für dich (ja, und auch für uns selbst) mehr Zeit mit dir gewünscht.
Ach Liebelein, wir werden dich vermissen. Warst ne Gute und bleibst tief in unseren Herzen. Versprochen.

Deine Lünhübels
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ROSI ROLLMOPS
UND DIE SELTSAMEN GEPFLOGENHEITEN AUF DEM LÜNHÜBEL

Leute, ich kann euch sagen: Hütet euch, endgültig auf dem Lünhübel zu landen.
Wenn euch das passiert, dann wisst ihr bald nicht mehr, wer ihr seid.
Ihr werdet:
Gecheckt, gewaschen, geputzt, gewurschtelt, gepickst, gestrubbelt,
gestreichelt, gewunden, gedreht,
mit Leberwurst geködert, darin werden bunte Pillen versteckt. Stundenlange
Massagen und Ölgetröpfel in alle Körperöffnungen und ins Fell. Ihr steht unter
Dauerbeobachtung und werdet von einem Körbchen ins nächste geschoben,
um die optimale Knochenschmerzfrei-Ruheposition zu finden.
Jede deiner Äußerungen wird auf die Waagschale gelegt und dein Charakter
wird in der Gruppe diskutiert.
Falls du wirklich (was vorkommen kann) einen Pups lässt, wirfst du einen
sofortigen Sorge- und Pflegeapparat an und der Inhalt deines Fressnapfs wird
augenblicklich auf gute Verdaulichkeit inspiziert, wahlweise mit völlig Anderem
neu bestückt, oder mal wieder mit seltsamen Pülverchen versetzt.
Kurz und gut: Mit deiner Ruhe ist es vorbei.
Wenn die Entscheidung fällt (wie bei mir) dass du aus triftigen Gründen deinen
Lebensabend auf dem Lünhübel verbringen wirst, dann beginnt der Tanz erst
richtig.
JETZT WIRST DU VÖLLIG NEU ERFUNDEN.
Das fängt mit der Namensgebung an. Die Lünhübels sind der Meinung: Neues
Leben, neuer Name und Nomen est Omen und das wird einem dann zum
Verhängnis.
Du wirst über einen längeren Zeitraum mit Argusaugen beobachtet und dann
warten sie auf den Geistesblitz oder die göttliche Eingebung und WUPPS, bist
du keine Agathe mehr.
Naja, gut; den Namen habe ich da, wo ich herkomme, auch nur aus
Verlegenheit erhalten, aber immerhin habe ich einen. Es gibt nämlich ganz viele
Namenlose da, wo ich herkomme.
Also ich kam als Agathe und metamorphoste zu Rosi. ZUSATZ: ROLLMOPS.
Also Rosi ist mein Vorname und Rollmops mein Zuname. Wenn wenigstens
noch ein „VON“ dazwischen wäre, könnte ich es noch gelten lassen.
Bei Nachfrage zu der Namenswahl werden stichhaltige Gründe angeführt.
Dass Rosi die Kurzform von Rosinchen sei und ich ja vom Gemüt eher nicht
agathisch ticken würde, was auch immer sie darunter verstehen.
Aber Leute, der ROLLMOPS.
Per Definition: ein Heringslappen mit Gurkenfüllung.
Noch schlimmer, die Assoziation der Leute. Was sollen die von mir denken???
Wen schert es, wenn ich sowieso auf dem Lünhübel meine Tage verbringe,
wieviele Speckröllchen mich umwabern? Das bin halt ich und meine
Konstitution, genetisch bedingt (will ich zumindest glauben).
Aber nun ist es passiert und ich kann es nicht ändern, also rollmopse ich
genüsslich durch die Sofas und Körbchen.
Ich bin gekommen, um zu bleiben und möchte noch viel Lebensqualität und
Liebe und Zuneigung haben, wenn schon medizinisch keine große Aussicht auf
Heilung mehr besteht, aber ich verspreche euch: Am Ende werde ich Rosi
Nilpferdchen sein. ÄTSCH.
AGATHE alias ROSI ROLLMOPS
Hundeomi aus Campina
Rosi hat eine chronische Ohrenentzündung.
Bei einer Operation in Rumänien wurde bereits ein Gehörgang entfernt, leider
nicht mit dem gewünschten Ergebnis der Entzündungsfreiheit. Die Keime
sprechen auch nur noch bedingt auf Antibiotika an.
Eine Operation wird von der Klinik aufgrund ihres Alters und der
fortgeschrittenen Veränderungen nicht mehr empfohlen.
Rosi wird mit zusätzlich mit alternativen Heilmitteln behandelt und auch
osteopathisch betreut.
Um ihr ein schmerzfreies und entzündungsarmes Leben zu ermöglichen, fallen
viele Kosten an und Paten für die süße Hundeoma sind daher herzlich
willkommen.

Besuchszeiten Oberwies:

nach telefonischer Absprache, Tel.: 01520 58 44 767 - Dienstag Ruhetag

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