Herkunftsland / Ort: Rumänien
Rasse: Mischling
Geschlecht: männlich, kastriert
Farbe: weiss-schwarz
Schulterhöhe: ca. 45 – 50 cm
Gewicht:
Geburtsdatum: ca. 2017
Im Tierheim seit:
Vermittelt: März 2019

Eine Woche
Hallo, ich bin Earpel: ich war Earp, aber Frauchen ruft mich lieber zweisilbig (was immer das heisst, aber hauptsache, sie redet lieb mit mir).
Nach langen 32h in einem kleinen Käfig zusammen mit 30 anderen Hundekumpeln hielt das große, laute, wackelige Ding und ich konnte raus. Ich war verwirrt, alles roch anders – wo war ich? Man wickelte störende Bänder um mich… Dann eine ruhige Stimme, eine Hand, die mich streichelte – mein „Frauchen“. Ich musste in eine andere Kiste, die sich bewegt; draussen viele Lichter&Geräusche, aber Frauchen saß neben mir, redete und legte ihre Hand neben mich. Dann konnte ich raus, und wieder alles fremd. Über eine Wiese zu einem großen Kasten ging es, der machte mir Angst. Ich machte schnell Pipi und Frauchen hob mich in einen kleinen, hellen Kasten, der sich aufwärts bewegte. Dann kam ich in einen großen Zwinger, aber es war doch Keiner: viele Gerüche, Ecken, Durchgänge, mehrere Räume. Ich ging langsam hinter Frauchen her, sie gab mir Wasser&Essen – komisches: es war weich und roch gut. Da gibt es eine weiche Plattform, da bin ich draufgesprungen, weil ich von da einen guten Überblick habe….dann bin ich erschöpft eingeschlafen.
Hier gibt es einen Hundekumpel – Füles – der auch hier wohnt und nachdem alles riecht. Ich gucke mir an, was er macht und ob er vor was Angst hat, gehe neben ihm, wenn wir rausgehen. Dieses Gassi-Gehen ist was Tolles: ein Weg durch Felder, wo es super riecht und alles weich ist. Aber um dahin zu kommen muss ich mutig sein: viele Geräusche, Autos und Busse; da warte ich lieber, bis die vorbei sind.
Nachts habe ich schonmal Langeweile und vermisse Frauchen, die schläft: dann hole ich mir ihre „Felle“, die so gut nach ihr riechen, und nehme sie mit auf diese Couch oder ins Körbchen. Frauchen nimmt sie mir ab und gibt mir Spielzeug – aber das will ich nicht, das riecht nicht nach ihr. Deswegen hat Frauchen es in den Korb getan, wo ihre „Felle“ sind – damit meine Sachen auch gut riechen. Diese blöde Schnur (Leine), mit der sie mich draussen festhält, habe ich eines Nachts zerkaut; aber sie hat doch glatt eine Neue geholt. Mitlerweile freue ich, wenn die Schnüre um mich kommen, auch dieser Aufzug ist ok – denn das bedeutet, wir gehen raus. Ich bin mal gespannt, was noch so Neues kommt. In dieser Welt muss ich viel schnuppern, denn überall gibt es Hindernisse, gegen die ich sonst laufe. Aber Eines mache ich nicht mehr: so einen langen Stab zerkauen, der mein weisses Fell ganz blau gemacht hat – denn danach hat mich Frauchen nass gemacht, aber auch wieder trocken gerubbelt (dieser Kuli hat eh nicht geschmeckt).

Bis bald euer Earpel
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❗️ EARP MUSSTE LEIDER VIEL ZU SCHNELL ERWACHSEN WERDEN ❗️
Als kleiner Welpe kam EARP 2017 irgendwo in Rumänien zur Welt. Wie die meisten Welpen unerwünscht. So wurde auch EARP als Hundebaby im großen, staatlichen Bucov Shelter entsorgt.

Er war so zuckersüß – ganz weiß, mit einem schwarzen Ohr. Und jeder dachte, der kleine EARP findet schnell ein Zuhause.

Alle paar Tage fuhr ein Trapo nach Deutschland. Oft hat sich die Tür geöffnet und viele Welpen aus EARPs Zwinger durften ausreisen und haben ein schönes Zuhause gefunden. Aber EARP blieb jedesmal zurück.

EARP wurde erwachsen und bald zu den größeren Hunden umgesetzt. Er durfte nie Hundekind sein. Er hatte noch nie in seinem Leben ein Spielzeug und noch nie Gras unter den Pfoten gespürt. EARP kennt nur den Kennel von innen, den Lärm und den Schmutz im rumänischen Tierheim und kämpft hier täglich mit 2.000 Hunden um sein Überleben.

Nun haben wir 2019. Auch diese Woche wird sich die Tür für EARP wieder schließen. Vor dem hübschen EARP mit seinem schwarzen Ohr.

Bitte helft dem freundlichen EARP die verlorenen zwei Jahre zu vergessen und endlich sein Zuhause zu finden.

BESCHREIBUNG:

Der süße EARP ist absolut zutraulich, einfach nur lieb und freundlich. Zu jedem!

Er ist sehr an uns Menschen interessiert und freut sich total über mitgebrachte Leckerlies! EARP ist aufgrund seiner lieben Art auch zu Menschen mit Kindern vermittelbar. Katzen kennt EARP noch nicht. Mit den anderen Hunden in seinem Kennel versteht er sich sehr gut und zeigt keinerlei Futterneid.

Besuchszeiten Oberwies:

nach telefonischer Absprache, Tel.: 01520 58 44 767 - Dienstag Ruhetag

Spendenkonto

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