Molly, ehemals Evelinchen, durfte am 28.12. 2018 mit dem Transport aus Ploiesti in ihre Pflegestelle reisen. Auf den Fotos und Videos, die im Shelter gemacht wurden, zeigte sie deformierte Vorderpfoten und wurde in ihrem Kennel gerne umgerannt und gemobbt.

Molly kam wohl behalten an und ihre Vorderpfoten zeigten kaum mehr eine Deformation.
Sie entwickelte sich bei ihrer Pflegestelle zu einer menschenbezogenen, neugierigen Junghündin. Ihre Pflegemama, die Hundephysiotherapeutin ist hat ihren kompletten Bewegungsapparat durchgecheckt und auch eine Fachtierärztin für Orthopädie hat sich ihre Gelenke angesehen und Molly hatte keine Auffälligkeiten mehr.

Nach nur 3 Wochen auf ihrer Pflegestelle durfte sie dann in ihr neues zu Hause umziehen und lebt nun in einem freistehenden Haus auf einem 10.000qm Grundstück in einem weitläufigen Wald unterhalb einen alten Burg.
Sie genießt ihr Junghundedasein in ihrem neuen zu Hause in vollen Zügen und auch ihre täglichen Spaziergänge liebt sie. Jedoch an einem kalten und verschneiten Tag weigerte sie sich den bekannten Weg weiter zu laufen. Sie zog zielstrebig in Richtung der alten Burg und dort in einen abgelegenen Hinterhof. Die neuen Besitzer folgten ihr und Molly fand im Hinterhof eine ältere, leicht verwirrte und frierende Dame, die leise vor sich hin wimmerte, da sie nicht mehr wusste, wo sie war.

Molly, von einem rumänischen Notfellchen zu einer kleinen Lebensretterin!

Tierhilfe Lebenswert e.V.
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