Liebe Leute,

wir arbeiten hier schwer an unserem persönlichen Weihnachtswunder und deshalb fehlt wie so oft die Zeit, um euch regelmäßig mit Neuigkeiten aus dem Lohwiesenweg zu versorgen.

Wenigstens in Sachen Hund, möchte ich euch aber mal ein update liefern, da schmecken euch die Plätzchen heute Nachmittag sicher doppelt so gut.

Auf dem letzten Transport saßen ja mehrere kleine Schätzchen, die wir vor dem Wintereinbruch in Rumänien unbedingt noch im warmen Körbchen haben wollten. Und schon bei der Planung des Transportes sind ja zwei kleine Mädchen “ausgefallen”, weil sie zu krank zum reisen waren. Beide konnten zum Glück inzwischen mit anderen Transporten Rumänien verlassen.

Nun zu unserem Weihnachstwunder im Werden:

Esmeralda und Pippina durften ja fast direkt vom Transporter in ihre Familien ziehen. Beide Familien sind glücklich und möchten ihren Zuwachs nie mehr missen.

Klein-Esra war ja in mehrfacher Hinsicht ein Sorgenfellchen. Sie war ziemlich am Ende, als sie bei uns ankam. Sowohl körperlich, als auch psychisch. Ihr körperlicher Zustand besserte sich täglich, aber sie hat bei uns große Verlustängste gezeigt. Sie hat sehr viel geweint, wenn wir Menschen uns von ihr entfernten. Ich steh ja nicht auf so kleine “Zwuckelhunde”, aber Esra… mit ihrem unwiderstehlich süßem Gesicht… am liebsten hätte ich sie in unser Rudel integriert. Die Vernunft hat mich jedoch davon abgehalten. Wir haben händeringend eine Pflegestelle für sie gesucht und nun endlich auch gefunden. Esra blüht seitdem auch psychisch sichtlich auf und… ich hoffe mal nicht, dass wir hier in Kürze einen Fall von Pflegestellenversagerei haben. Ich brauch doch solche Plätze für die nächsten Notfellchen, die hier in Zukunft eintreffen könnten. Aber am Wichtigsten: Esra geht es prächtig!

Unsere Neera, die ja anfangs ängstlich und überfordert war, hat Ihre Familie so verzaubert, dass diese wochenlang mehrfach viele Kilometer gefahren sind, um ihr Vertrauen zu gewinnen. Am Freitag war es soweit. Sie durfte mit und liegt seitdem bei ihren Menschen auf der Couch.

Und jetzt wird es wirklich wunderbar-wunderlich… Wir hatten vor einer Woche eine Anfrage für unser Angstmäuschen Samira… Ich fand das toll, machte mir aber nicht wirklich Hoffnung, dass es für Samira schon das richtige Zuhause sein könnte, zumal es wirklich erst ganz langsam anfing, dass sich ihre Ängste uns gegenüber abschwächten… Nachdem ein Teil ihrer zukünftigen Familie zweimal hier war, haben wir gemeinsam beraten, was das Beste für die Kleine wäre und sind zu dem Ergebnis gekommen, wir geben Samira die Chance auf ihr zu Hause. Es gab da so ein paar Aussagen und Dinge, die mich bestärkt haben, dass Samira dort gut aufgehoben wäre. Z.B. die Aussage, dass sie ein Höhle bekommt (Küchtentisch mit Decken drüber und Körbchen drin, in der sie so lange wohnen könnte, wie sie wollte. Aber der Hammer war, dass das zukünftige Frauchen ein getragenen T-Shirt und Schweinebraten für Samira dabei hatte… Die Krönung war, dass sie dass T-Shirt mit dem Schweinbraten eingerieben hat, damit Samira verknüpft: Frauchen bedeutet Schweinebraten Ich war so gerührt, das hätte doch glatt eine Idee von mir sein können
Am Freitag haben wir sie, mit ihrer Vollausrüstung (Thundershirt, Adaptil, Bachblüten, Allercalm, Körbchen mit benutzten Decken) in ihr Zuhause gebracht, zunächst wohnt sie dort auf Probe, aber die Nachrichten klingen vielversprechend… Weihnachtswunder? – Ich glaube fest daran.

Was das Wunder komplett machen würde, wäre ein tolles zu Hause für Nico und Tammy. Nachdem Nico-Schatz anfänglich alle um den Finger wickelte, findet er inzwischen manche neuen Besucher blöd. Ich denke am ehesten ist es ein Schutztrieb oder auch Territorialverhalten. Nichts, was man nicht in den Griff kriegen kann, aber kein Hund für Anfänger. Alle wollen Nico, aber die Verantwortung die richtigen Menschen für ihn zu finden ist groß. Bitte für ihn die Daumen drücken, dass das passende Deckelchen bei den vielen Anfrage für ihn dabei ist.

Unsere Tammy, nach ihr fragt Niemand. Dabei ist sie so toll. Ein Hund mit wahnsinniger Ausstrahlung, mit einer großen Sensibilität, mit Spaß in den Backen… keine Ahnung woran es liegt… wir werden einfach weiter an ihrem Weihnachtswunder arbeiten.

Last but not least unser Rübezahl. Rübchen hat uns ja schon längst rumgekriegt. Er meint, hier bei uns ist es obercool, auch wenn er nicht direkt bei uns wohnen darf, sondern im “Tierschutzbereich” lebt. Aber Rübe ist so anspruchslos. Wenn wir uns ihm widmen, genießt er das in vollen Zügen, wenn nicht ist es für ihn auch ok. Er ist anspruchslos, aber wir sind anspruchsvoll, was seine Menschen betrifft. Er legt hier, nachdem er drei Monate bei uns ist, ein astreines Herdenschutzhundverhalten hin. Menschen, die er kennt, dürfen in sein Reich, bei Fremden… macht er keine Gefangenen. Er ist beim Gassi der entspannteste Hund der Welt. Nichts bringt ihn aus der Ruhe, kein Jogger, kein Radfahrer, kein Pferd, kein anderer Hund… aber… in seinem Revier, da lässt er nicht mit sich reden. Wir lieben ihn sehr. Wir schätzen seine zwischenhundlichen Qualtitäten sehr. Wir lieben seine Unbestechlichkeit. Und genau das sollten seine zukünftigen Menschen ebenso schätzen, aber auch damit umgehen können. Es wird vermutlich länger dauern, als bis Weihnachten, aber wir haben Zeit und Rübe geht es gut bei uns.

Besuchszeiten Oberwies:

nach telefonischer Absprache, Tel.: 01520 58 44 767 - Dienstag Ruhetag

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